Mein Ansatz:
Die Stärken stärken
Du bist die Veränderung, die dein Kind jetzt braucht
Ich verfolge einen ressourcen- und lösungsorientierten Ansatz. Die Stärken stärken ist viel kraftvoller als der Blick auf die vermeintlichen Defzite. Ich möchte bei Eltern und Kindern ein größeres Verständnis für die komplexen Auswirkungen von ADHS auf das ganze Leben erreichen. Wer Symptome als Smptome erkennen kann, kann ihnen anders begegnen als vermeintlichen Charakterschwächen oder unkooperativem Verhalten. Ich finde es viel wichtiger die Stärken zu stärken, dann fallen die Schwächen automatisch weniger ins Gewicht. Aus fast jedem Teufelskreis lässt sich ein Engelskreis machen. Ehrlich.
Es sind doch Kinder! Unsere geliebten Kinder! Wir können nicht von ihnen verlangen, dass sie sich ändern. Sie benehmen sich nicht so, weil sie uns ärgern wollen, sondern weil sie es mit ihrem neurodivergenten Gehirn wirklich nicht besser können. Natürlich dürfen sie noch sehr viel lernen, um in unserer Gesellschaft bestehen zu können. Und das werden sie auch. Aber es dauert länger und erfordert mehr Beziehung, Struktur, Regulation und Unterstützung von uns Eltern.
Wir sind die Erwachsenen. Wir tragen die Verantwortung und haben Zugang zu Wissen und wirksamen Methoden. Die Veränderung beginnt mit uns. Mama und Papa, du bist die Veränderung, die dein Kind jetzt braucht. Ich gehe mit dir diesen Weg. Sei mutig. Sei stark. Dir dabei zu helfen ist mein Antrieb.
Wunderbare ADHS-Stärken
Kreativität
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gute Beobachtungsgabe
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Intuition
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starker Wille
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Gutmütigkeit
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Stehaufmännchen
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Gerechtigkeitssinn
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Begeisterungsfähigkeit
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Natur- und Tierliebe
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Humor
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Ideenreichtum
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Kreativität • gute Beobachtungsgabe • Intuition • starker Wille • Gutmütigkeit • Stehaufmännchen • Gerechtigkeitssinn • Begeisterungsfähigkeit • Natur- und Tierliebe • Humor • Ideenreichtum •
Positive Eigenschaften von Kindern mit ADHS
Kreativität, Phantasie
Sensibilität, Intuition
Natur- und Tierliebe
Gutmütigkeit, nicht nachtragend
ausgeprägter Gerechtigkeitssinn
Begeisterungsfähigkeit
gute Beobachtungsgabe
zäh im positiven Sinne, Stehaufmännchen
starker Wille
ungewöhnliche Ideen
guter Orientierungssinn
ungewöhnlich witzig, humorvoll
ADHS ist KEIN Erziehungsfehler
Wer an ADHS an denkt, hat häufig sogleich den "Zappelphilipp" oder das "Träumerchen" vor dem inneren Auge. Diese Bagatellisierung mag mit dafür verantwortlich sein, dass ADHS von vielen Menschen noch immer nicht als das anerkannt wird, was es ist:
Eine neurobiologische Besonderheit in der Entwicklung des Gehirns mit einem veränderten Hirnstoffwechsel und veränderter Reizweiterleitung im Gehirn. Sie geht mit erheblichen Unterschieden in der Reizverarbeitung, Impulssteurung und Selbstregulation einher und kann sich auf nahezu alle Lebensbereiche auswirken.
Suptypen von ADHS
ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung) ist die am häufigtsten diagnostizierte psychische Störung im Kindes- und Jugendalter. Man unterscheidet verschiedene Suptypen: Den "vorwiegend unaufmerksamen Typ" (ehemals ADS), der bei Jungen und Mädchen etwa gleich häufig auftritt – allerdings werden Mädchen deutlich seltener diagnostiziert. Den "vorwiegend hyperaktiv-impulsiven Typ", der häufiger bei Jungen auftritt als bei Mädchen. Und schließlich den "kombinierten Typ" oder "Mischtyp".
ADHS kann in vielen verschiedenen Erscheinungsformen auftreten und ist nicht immer leicht zu erkennen. Zusätzlich zum ADHS-Typ unterscheidet man in der Medizin außerdem den Schweregrad. Leichtgradige ADHS fällt häufig wenig auf bzw. kann gut kompensiert werden, so dass sie oft unentdeckt bleibt. Die meisten diagnostizierten Fälle sind mittelgradig oder hochgradig – analog dazu sind auch die Schwierigkeiten von Eltern in der Erziehung ihrer Kinder ganz unterschiedlich.
ADHS ist ein Spektrum
ADHS ist eine Spektrumserkrankung mit sehr vielen unterschiedlichen Ausprägungen und zahlreichen begünstigenden - und ungünstigen Faktoren. Wenn eine Familie also besonders viele Schwierigkeiten beim Umgang mit ihrem ADHS-Kind hat, bedeutet das nicht, dass die Eltern unfähig sind, sondern dass z.B. der Schweregrad der ADHS und die Begleitumstände besonders schwierig sind oder weitere Diagnosen oder Folgeerkrankungen bestehen.
Denn, um es an dieser Stelle einmal klar und deutlich zu sagen: ADHS ist KEIN Erziehungsfehler – das ist wissenschaftlich längst eindeutig belegt.
Gerade im deutschsprachigen Raum richtet sich der Blick beim Umgang mit ADHS noch immer häufig auf die Defizite, die es angeblich auszumerzen gilt. Ohne ein tieferes Verständnis von ADHS und die biochemischen Vorgänge in ADHS-Gehirnen, kann das jedoch nicht gelingen. Oder es gelingt nur oberflächlich, weil sich die Kinder anpassen und lernen, zu maskieren. Die vielen negativen Reaktionen der Umwelt führen bei Kindern wie Erwachsenen mit ADHS sehr häufig zu einem negativen Selbstbild und häufig auch zu psychischen Folgeerkrankungen wie Depressionen, Angst- oder Zwangserkrankungen.
Kinder mit ADHS sind begeisterungsfähig, haben eine außergewöhnliche Beobachtungsgabe, sind witzig und willensstark. Nur fallen die Kinder meistens mit negativem Verhalten auf, nicht mit positivem.
Schreib mir, Papa
Du möchtest eine liebevollere Beziehung zu deinem Kind? Du möchtest es bestmöglich fördern und dabei in deiner Kraft bleiben? Schreib mir, gemeinsam packen wir es an.